Bad Homburg. Die Fraktion der Bürgerliste Bad Homburg (BLB) und die Gruppe Die Linke gründen gültig ab 11. Mai 2026 eine Fraktionsgemeinschaft in der Stadtverordnetenversammlung.
Die Fraktion trägt den Namen BLB/Die Linke und stellt zusammen sechs Stadtverordnete. Beide Gruppierungen bleiben eigenständig und bleiben eigenständige Wählergemeinschaft bzw. Partei. Ziel dieser Gemeinschaft ist es, progressive Politik in der Bad Homburger Stadtverordnetenversammlung zu fördern und sichtbar zu machen.
Dabei richten sich beide Vertragspartner an den beiden Wahlprogrammen für die Kommunalwahl 2026 in Bad Homburg aus. Hierbei besteht eine große Überschneidung bei den wichtigen Themen soziales, sozialer Zusammenhalt der Gesellschaft, progressives, tolerantes Menschenbild, Wohnungsbau, Baupolitik, Verkehrswende, Förderung einer besseren Fahrradinfrastruktur sowie ÖPNV stärken und Fußgänger freundliche Stadt. Auch Natur- und Umweltschutz haben höchsten Stellenwert.
„Die Linke Bad Homburg sieht in der Zusammenarbeit mit der Bürgerliste Bad Homburg eine Möglichkeit, soziale und progressive Politik in und für Bad Homburg zu stärken. Unsere beiden erstmaligen Mandatsträger*innen können so von der Erfahrung der BLB profitieren, und andererseits ihre jungen Perspektiven in die Fraktion – und dadurch jetzt auch in die Ausschüsse – einbringen.“, so Jona Piatkowski. „Dieser Schulterschluss ist nicht nur Ausdruck des linken Grundgedankens, Gemeinsamkeiten zu finden und auf ihnen aufzubauen, sondern kommt auch dem deutlichen Wunsch der Homburger Wähler*innen nach, soziale Themen stärker in die Mitte zu rücken. Demokratie braucht Menschen, die sich auf Augenhöhe zusammenschließen, um gemeinsam für eine gute Zukunft zu arbeiten.“
Armin Johnert freut sich auf die Zusammenarbeit mit den neu gewählten jungen Abgeordneten der Linken: „Die programmatischen Überschneidungen sind groß und wir sind zuversichtlich, dass wir über die Zeit bis zu den nächsten Kommunalwahlen 2031 harmonisch und konstruktiv zusammenarbeiten werden. Menschlich passt es sehr gut und beide Seiten können nur profitieren und damit die Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger. Wir werden weiterhin und nun gemeinsam der erste Ansprechpartner für alle Bad Homburger sein. Wir machen keine Welt- oder Bundespolitik, wir wollen weiter gute Lokalpolitik machen, die inhaltlich stärkste Opposition sein.“